Die Vorgeschichte:

Mein Urgroßvater war einer der Begründer des TÜV in Württemberg (damals noch Dampfkessel-Revisions-Verein), auch der Großvater war Oberingenieur in derselben Firma und selbst mein Vater verdiente lange Zeit seine Brötchen bei diesem Verein. Dadurch liegt wohl mein Interesse für technische Abläufe und Verhaltensweisen „im Blut“. Im Gegensatz zu meinen Ahnen fühlte ich mich mehr von der „Andro-Technik“ angezogen, der Funktionsweise zwischenmenschlicher Abläufe und startete während meines Kunststudiums erste bewusste Versuche. Mit Hilfe von lebens- großen Körperabformungen und theaterartigen Aktionen mit meiner damaligen Partnerin Michaela Drux nahmen wir uns dieses komplexen Themas an. Im Laufe von 3 Jahren intensiver Performance-Tätigkeit kristallisierte sich mehr und mehr heraus, dass für die meisten Reaktionen nur wenige Bewegungen und Handlungen als Auslöser genügen und diese dann genauso gut maschinell ausgeführt sein können. Die Körperabformungen wurden dann immer mehr reduziert, bis schließlich nur noch jeweils der Teil übrig blieb, der für einen bestimmten Ausdruck zu bewegen war. Dann skalierte ich diesen Teil auf ca 10% seiner Größe und diese Modelle sind nun das Resultat.