Das Material


Die Körperteile der Modelle bestehen aus Kunststoff, genauer gesagt aus Polypropylen (PP). Das Ausgangsprodukt ist spezieller Nadelfilz-Teppichboden, den ich mit Hilfe eines modifizierten Lötkolbens und /oder eines Heißluft-Föns verschweiße und – nach Bedarf – glätte.
Die Bilder entstehen aus Polyäthylen-Folie (PE), populär: Plastikbeutel, -folien, -säcke etc., die ich sammle und farblich sortiere. Das ist mein „Mal“material. In einer kombinierten Collage-Schweiß-Technik werden die Folien über- und ineinander geklebt. Da ich dieses Material tatsächlich als echtes Recycling einsetze, lag es nahe, daraus Landschaften zu „malen“ um den Widerspruch zwischen den beiden Polen aufzuheben.
Die Kunststoffe PP und PE (Thermoplaste) sind eng mit Stearin (Kerzenwachs) verwandt und genauso ungefährlich in der Verbrennung. Sie sind also nicht „giftig“ (im Gegensatz zu PVC und PS). Entsprechende Datenblätter finden sich bei der Kunststoffindustrie.


Gute Literatur dazu:
Gerhard Wendel, Kunststoffe
Holland und Josenhans, Stuttgart

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